Ahnenforschung .. heute ..
Ein Unterschied zu „damals“ wie Tag und Nacht ....
Zaghaft tippte ich bei Old Madame Google:
Ahnenforschung .. ein ... und dann gings los ..............
Links wohin das Auge reicht ..
Nachdem ich dann schon nach kurzer Zeit sauber den Überblick verloren habe, habe ich erstmal gebremst und mich in einem Forum zum Thema angemeldet.
Es reichte ja auch erstmal, wenn ich dort nur las.
Nach einigen Tagen lichtete sich das Chaos ein wenig.
Adresse Nr. 1 – Die Datenbank der Mormonen
Schon vor 25 Jahren war das Mikrofilm-Archiv der
Mormonen in Salt Lake City eine Art Legende der Ahnenforscher.
Himmel, habe ich einen Arbeitskollegen beneidet, der auf einer USA-Reise dorthin einen Abstecher machte!
Aber so recht geglaubt habe ich ihm nicht, als er erzählte, dass Vertreter der Mormonen jedes Kirchenbuch abfilmen von dem sie hören – egal auf welchem Kontinent.
Seitdem hat sich viel getan. SEHR VIEL!
Die Mikrofilme der Originalbücher sind allgemein zugänglich (Ausnahme: Wenn der Eigentümer der Originalbücher Einschränkungen macht, was leider in Deutschland häufiger vorkommt).
Man kann sie sich für 8 Euro pro Stück zu einer der
Genealogie-Forschungsstelle schicken lassen und sie dann dort auf speziellen Geräten in Ruhe ansehen.
Ausserdem ist ein guter Teil schon „indexiert“, was soviel heißt wie: Mühsam entziffert und in eine Datenbank geschrieben. Und diese kann man online durchsuchen:
Gefährliche Schlafraubende Internetadresse!
.... wundert es irgendwen, dass ich die ersten zwei Wochen nach meinem ersten Versuch der Kombination Ahnenforschung-Internet .. kaum zum Schlafen kam .. ???
luxuskatze am 09. April 11
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Ahnenforschung vor 25 Jahren ...
.. war ein mühseliges Geschäft.
Wusste man ein Datum (Geburt, Heirat, Tod) genau, dann konnte man sich an das betreffende Standesamt wenden und eine Kopie des Eintrags anfordern.
Der wurde dann standardmäßig beglaubigt, was dann natürlich so seine Gebühren kostet.
Wusste man ein Datum nicht genau, dann wurde es schwierig, denn man musste ins Archiv.
Bei mir war das damals das
Nordrheinwestfälische Personenstandsarchiv im Schloß Augustusburg in Brühl.
Der Aufwand ganz schön hoch.
Vorarbeit leisten:
- Gesuchte Datum möglichst zeitlich eingrenzen, denn das spart wertvolle Zeit im Archiv.
- Den Ort des Ereignisses möglichst genau definieren können. Wissen zu welcher Gemeinde, Kreis, Gegend er zu der gesuchten Zeit gehörte. Welches Standesamt, welche Kirche war zuständig.
- Aus anderen Urkunden alle Details zu dem gesuchten Ereignissen notieren, da das die Suche evtl. vereinfachen kann.
- Urlaub nehmen und in Allerherrgottsfrühe losfahren um bei der Öffnung morgens direkt da zu sein.
Dann wurde den ganzen Tag (in Originalbüchern noch) gesucht, Einträge entziffert, gegrübelt und ab und an mal eine Urkundenkopie bestellt.
Von Öffnung bis Schliessung des Archivs war nahezu jede Minute mit konzentriertem Arbeiten gefüllt.
Glücklich war man, wenn man nach so einem Tag mit 1 - 3 richtigen Urkundenkopien zu Hause ankam.
Aber es gab auch Tage wo man nichts fand.
Ahnenforschung war damals noch richtiger Aufwand.
Es hat mich nicht gewundert, dass die anwesenden Damen und Herren Mitforscher locker Groß- und Urgroßeltern von mir hätten sein können.
Man brauchte Ruhe und Zeit, Zeit, ZEIT ...
.... ich habs dann erstmal wieder gelassen und aufgehoben für wenn ich in Rente bin.
luxuskatze am 03. April 11
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