Mädchen brauchen bessere Bildung als Jungs!
Vorab: Diese Ansicht hat nichts mit Feminismus zutun!

Unsere Gesellschaft ändert sich. Wer aufmerksam ist und sich umguckt, der sieht dass es die alten Strukturen nicht mehr gibt.
Wo gibt es noch die früher übliche Familie: Vater-Mutter-zwei-Kinder?
Wo man hinsieht sind "Patchwork-Familien" - putziger Ausdruck für eine gar nicht putzige Sache.
Und wenn man dann GANZ genau hinsieht, dann erkennt man schnell wer da üblicherweise (Ausnahmen bestätigen die Regel) die Fürsorge für die Kinder übernimmt:
Es sind nach wie vor die Frauen.

Mütter, die die Fürsorge für ihre Kinder haben, aber auch der alleinige Ernährer der Familie sind. Oft, von der Ausbildung her, aus Niedriglohn-Berufen, mit Kindern auch noch unflexibel in den Arbeitszeiten und ständig zerrissen zwischen Mutter-Job und finanziell notwendigem Job.
Dazu noch unsoziale Arbeitgeber, die alleinerziehende Mütter als unwirtschaftliche Arbeitskräfte sehen und lieber jeden Anderen einstellen.

Was macht man also als Mutter von drei Töchtern, wenn man diese Problematik sieht und damit rechnet, dass auch die eigenen Töchter irgendwann in der Situation sind für Kinder und finanzielles Auskommen alleine sorgen zu müssen?
Man versucht sie mit Aufklärung und Motivation in Sachen Bildung und Ausbildung so hoch zu kriegen wie es nur möglich ist.
Damit sie später als gesuchte Fachkraft entweder auch mit Teilzeitarbeit genug verdienen um ihre kleine Familie zu erhalten oder in einer Firma arbeiten können, die ihre Mitarbeiter so hoch schätzt, dass sie auch für eine Kinderbetreuung während der Arbeitszeit sorgen.

Und den eigenen Eltern, die damals das Studium verweigerten mit der Begründung: "Du bist ein Mädchen, das lohnt nicht, Du heiratest sowieso!" ... und die jetzt mit ständigem Genörgel "Muss das denn sein? Ist das denn nötig?" misstrauisch die Ausbildungswege der Enkelinnen beäugen .... denen sagt man: "LECKT MICH!!"